Embyonale, postpartale Lebensbedrohung

Konditionierung: "Embyonale, postpartale Lebensbedrohung"

Das Konditionierungsprofil zeigt Schwerpunkte in der Embryonalentwicklung und in der postpartalen Phase.

Die embryonale Verletzung kann zwei einzelne oder miteinander verknüpfte Gründe gehabt haben:
Eine hochtoxische Infektion der Mutter im Nebenhöhlen- und Rachenbereich, der sich auf Herz und Nieren auswirkte und damit einen auch für den Embryo gefährlichen Zustand provozierte.
Oder eine Krise der Mutter, die das Kind über einen kurzen, aber intensiven Zeitraum nicht akzeptierte und sein Weiterleben stark passiv oder leicht aktiv in Frage stellte. Der Impuls dazu dürfte von außen gekommen sein, indem die Mutter an teilweise verdrängte, eigene, kritische Situationen erinnert wurde, die sie bisher als änderbar einschätzte und nun einsehen mußte, dass sie nicht änderbar sind, - was ihr angesichts des bald zu gebärenden Kindes weitere Probleme bereitete.

Die postpartale Traumatisierung des Kindes kann wiederum zwei getrennte oder verbundene Gründe haben.
Der erste hängt mit einer Atemschwäche, nachfolgender Zyanose und damit kurzzeitiger Lebensgefahr zusammen, wobei die Krise durch einen Bronchialkrampf, bzw. durch entsprechend wirkende Infektoren ausgelöst worden sein könnte.
Der andere Grund kann in einer kurzfristigen, starken Konfliktsituation auf der sozialen Schiene abgelaufen sein, die damit zusammenhängt, dass das Neugeborene einem einschränkenden Druck ausgesetzt wurde. Dies konnte ausgelöst worden sein durch einen unmittelbaren Familienangehörigen, der revierverteidigend oder -ausbreitend auf das Neugeborene reagierte, gleichermaßen wie durch den durch das Verhalten des sozialen Umfeldes unmittelbar ausgelösten Eindruck, als sei das Kind lästig und bekomme daher nur einen sehr eingeschränkten Lebens- und Rechtsraum.

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