Ich bin ein Mann/ eine Frau

Konditionierung: Ich bin ein Mann/eine Frau"

Die Gewissheit der Mutter, schwanger zu sein, schien erhebliche Probleme gemacht zu haben, die sich wohl in einer schweren psychischen Krise bis hin zu einer Art seelischer Lähmung äußerte. Der Grund dafür mag in den sozialen Umständen und den damit vernetzten Folgen gelegen haben. Diese Lage der Mutter wirkte auf den Embryo verunsichemd und führte in seinem späteren Verhalten zur Tendenz, alles möglichst sicher und umsichtig zu gestalten, um Zufalliges zu verhindem. In der Auseinandersetzung mit dieser, von den umgebenden Bedingungen nicht konfliktfreien Schwangerschaft scheint es zu grundsätzlichen Krisen im
Selbstverständnis der Mutter in ihrer Rolle als Frau gekommen zu sein, die psychisch nicht leicht kontrollierbar waren. Die Wirkung auf das spätere Leben des Kindes, sofem es eine Frau wurde, könnte sich in einer ungewöhnlichen Planungswilligkeit des eigenen Lebens unter Einsatz sozial-männlicher Komponenten ausgedrückt haben, wobei der frauliche Anteil ebenfalls durchorganisiert wurde. Im Falle, dass das Kind ein Mann wurde, wäre eine bemerkenswerte Scheu und Ablehnung allem Weiblichen gegenüber, - in sich selbst
und außerhalb, - ausgebildet worden. In der postpartalen Phase kam es offenbar während einer Zeit der physischen Bedrängung zu Atemnot oder Atemschwäche, was aber auch durch psychische Umstände verursacht worden sein konnte, - zum Beispiel eine zu schnelle oder radikale Einbindung des Säuglings in organisatorisch sinnvolle, aber psychisch einengende Maßnahmen, was sich im späteren Verhalten dann als ängstliche Vorsichtigkeit ausdrücken könnte.

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