Ich bin schoen

Konditionierung: "Ich bin schön"

Das Profil zeigt für die Konditionierung keine perinatale, sondern eine frühkindliche bis kindliche Komponente, was bedeutet, dass die verhaltensbestimmende Konditionierung vermutlich erst nach Ausbildung der Kindessprache erfolgte und ihre Bestätigung bis zur Pubertät bekam.
Hier handelt es sich um ein klassisches Unterdrückungssyndrom, das der Patient mit innerer Blockade und "Abschalten" beantwortete, was ihm dann aber auch die Fähigkeit nahm, frei mit anderen zu kommunizieren, seine Gefühle mit diesen auszutauschen, deren Gefühl frei anzunehmen und die eigenen auszudrücken. Das Profil lässt den Verdacht auf eine starke, andauernde Bevormundung des Patienten mit dem Aspekt der Wertminderung zu: Eine permanente Beeinflussung, Verwaltung, Vernörgelung, die zum Schutz des Patienten dazu führte, dass dieser nur dem Scheine nach Informationen von außen aufnahm um sie zu verarbeiten, sie in Wirklichkeit jedoch unverarbeitet ließ und innerlich nicht darauf reagierte.
Auf den Kern gebracht zeigt das Profil: Der Patient kommuniziert nicht, sondern nimmt wahr, ohne es zu verarbeiten. Er drückt seine Gefühle nicht aus und erkennt auch die der anderen nur unzureichend. Beide Verhaltensformen sind die Folge einer stark bevormundenden, die eigene Persönlichkeit einschränkenden Erziehungsweise, die ihren Höhepunkt vermutlich in der Pubertät hatte.

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