Ich Bin Stark

Konditionierung "Ich bin stark!"

Das Konditionierungsprofil zeigt zwei gleichwertige Verletzungen an:

Eine frühe, in der Embryonalzeit, die mit physiologischen oder sozio-exogenen Konflikten zu tun hat und sich auf die Fähigkeit zur inneren Festigkeit bezieht, die dadurch geschwächt wurde (siehe nach Hinweisen in der anamnestischen Erhebung).

Und die zweite, später wirksame Konditionierung scheint im Erwachsenenalter stattgefunden zu haben: Diese Traumatisierung betrifft den kommunikativen, sozialen Bereich, in welchem der Patient durch ein sehr zwingendes Ereignis stark zu kompensieren gezwungen war. Er konnte auf eine sehr intime Verletzung nicht reagieren, sondern musste den Schmerz und Protest unterdrücken, wenngleich er für ihn nicht abbaubar war, sondern weiterwirkte und damit seine Fähigkeit zur Erholung durch weitere innere, chronische Verstressung schwächte.

Nach dieser Verletzung sollte gefahndet werden, möglicherweise ist sie in der Partnerbeziehung zu suchen. Eventuell in der inneren Abweisung, auch Entblössung oder einfach Unangenommenheit in der Beziehung zu seinem Partner, die sich in einem akuten Ereignis konzentrierte und traumatisch wirkte.

Therapeutische Massnahmen: Exploration der embryonalen Traumatisierung mit nachfolgendem Bezug auf nachfolgende Liebesgeschichten und Einbinden des explorativen Prozesses in das in der Analyse klassifizierte Märchen.

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