Ich Kann Mich Nicht Verwirklichen

Konditionierung "Ich kann mich micht Verwirklichen"

Die für die konditionelle Beurteilung wesentlichen Komponenten weisen auf eine existenzielle oder wenigstens essentielle Verletzung, bzw. Traumatisierung des Patienten hin. Es handelt sich um folgende Funktionen, die gestört sind: Das eigene Lernen (aus dem Leben und von anderen, aber auch aus der eigenen Überlegung) durch die eigene Persönlichkeit zu steuern, sodann alle Erlebnisse so miteinander zu verknüpfen, dass aus ihnen gelernt und rückgekoppelt werden kann (Sinngebung und Vermeidung von Fehlern) und schließlich das aus der eigenen Persönlichkeit herausgeführte Steuern der eigenen, emotionellen und lebensbejahenden Impulse. Da all diese drei Komponenten mit Steuerungsmechanismen zu tun haben, liegt der Schluß nahe, daß sie weder eine frühkindliche, konditionelle, noch eine perinatale, konditionelle Erfahrung oder Traumatisierung beschreiben, sondern einen grundsätzlichen, genomischen Konflikt, d.h. ein im Erbgut des Patienten angelegten Widerspruch verschiedener Erbkomponenten, die sich offenbar gegenseitig problematisieren.

Ich sehe keine Möglichkeit, hier mit einen vordergründigen Therapiekonzept Abhilfe zu schaffen, da damit genomische Strukturen nicht erreicht werden würden. Hier besteht eine sinnvolle Möglichkeit, daß der Patient sehr intensiv die Gradale durcherlebt und in der Reflexion erfährt, wo die paralysierenden bzw. sich gegenseitig aufhebenden Komponenten seines Charakters liegen.

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