Ich moechte ueberleben

*Konditionierung: "Ich moechte ueberleben"**

Die Konditionierungszeit präzisiert ein traumatisches Ereignis in der pränatalen Zeit, ein zweites später in der postpartalen Phase. Die mit dem Bekanntwerden der Schwangerschaft ausgelösten Konflikte können endogen induziert worden sein von depressiven Ablehnungen seitens der Mutter, aber auch exogen, beispielsweise durch den Vater oder die Familie, bis hin zum praktischen Versuch, die begonnene Schwangerschaft abzubrechen. Dabei ist der Zeitraum, in dem die nächste Menstruation erwartet wird, für die selbstunternommenen Eingriffe eine klassische Phase. Die zweite, wesentlich traumatischere Phase scheint in der postpartalen Zeit abgelaufen zu sein, - in einer Phase, in der es auf die unmittelbare Akzeptanz des eben Neugeborenen ankommt. Verknüpft man die erste Traumatisierung mit der zweiten, so ergibt sich, dass das Kind im Prinzip ungewollt war, sowohl was die Befruchtung selbst, aber auch dann die Geburt anlangt.

Es scheint angebracht, das Mutter-Kind-Verhältnis genauestens zu explorieren. Beachtet werden sollte noch die autoaggressive, selbstlähmende Haltung des Patienten, als Folge der pränatalen und postpartalen Traumatisierungen.

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