Ich schreie vor Angst

Konditionierung: "Ich schreie vor Angst"

Vorherrschend ist ein starker Druck, die eigene Persönlichkeit grundsätzlich zum Ausdruck zu bringen, wobei ein Antrieb zur Selbstorganisation und zur deutlichen Abgrenzung gegen andere wirksam ist, verbunden mit der Notwendigkeit, über rückkoppelnde Impulse zuerst zu einer Selbstbestätigung zu gelangen, die dann auch selbst gesteuert werden soll. Die Konditionierungszeit splittet sich ungewöhnlicherweise in zwei prä- und eine postnatale Konditionierung, wobei die dritte in der Kleinkind-Geh-Lern-Phase stattfand. Der Schwerpunkt liegt deutlich in der 11. und vor allem 12. Woche. Dieser Termin ist vor allem gynäkophysiologisch relevant und nährt den Verdacht, dass eine Unterbrechung der Schwangerschaft, - möglicherweise nur aus physiologischen Gründen, - wahrscheinlich war oder intensiv in der Erwägung bis zur Tatvorbereitung stand. Sollte es sich hier um ein Ablenkungssyndrom handeln, so wird dieses wiederholt und verstärkt in der Geh-Lern-Phase, einer für Kind und Umgebung kritischen Phase, in welcher der stressende Faktor seitens des Kindes auf die Erwachsenen erheblich zunimmt und durch nur leicht kompensierte Aggressionen zum Ausbruch bringt. In dieser Phase herrscht aber auch eine erhöhte Unfall- und damit Lebensgefahr, die sich traumatisch an relativ harmlos aussehenden Ereignissen festmachen kann, wie z.B. Treppensturz oder Schnittverletzung durch Messer, etc.

Folgen für das Kind: In Frage als Verletzungsfelder kommen, bezogen auf die pränatale Phase, eine Schwäche in den Fähigkeiten, sich abzugrenzen und sich anzupassen, verbunden mit der reduzierten Fähigkeit, in sich die unterschiedlich impulsiven und energieverzehrenden oder -produzierenden Felder auszugleichen. Das synergische Netzwerk hat gelitten. In der Gehphase trat dann offenbar durch zu starke Aus- und Abgrenzung des Kindes seitens seiner pflegebefohlenen Umgebung eine Verletzung der Identitätsfähigkeit über das Egobild hinzu, was eigentlich nur mit starken sozialen Entzügen und demütigenden Verletzungen erklärbar ist.

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