Ich will das alles nicht mehr

Konditionierung: Ich will das alles nicht mehr

Rufmuster: "Ich will das alles nicht mehr!"
Der gegenwärtig ausgeprägte konditionelle Aspekt geht primär in die embrionale Phase mit dem
Schwerpunkt der Akzeptanz des Kindes durch die Mutter.

Diese Akzeptanz bezieht sich nicht unmittelbar auf das Leben des Kindes, – es scheint kein Abort geplant oder unternommen worden zu sein, - sondern auf den Zustand der Mutter in sich selbst, ausgelöst durch zuerst die Wahrscheinlichkeit, dann die Sicherheit der Schwangerschaft.

1. Hier scheint es zuerst zu Ängsten in der Mutter gekommen zu sein: vor der Zukunft, vor dem wirtschaftlichen Auskommen, vor der veränderten Lebensperspektive.
2. Die Angst wurde nicht abgelöst, sondern zur grundsätzlichen Haltung: Es ist nicht gelungen, sie durch andere Muster oder durch Widerlegung im Alltag unwirksam zu machen. Die Folge ist, dass die Mutter sich abriegelt und gewisse Vorgänge nicht mehr zur Kenntnis nimmt. Sie verdrängt ständig.
Für das Kind manifestieren sich die mütterlichen Konflikte in der Übertragung:
1. Chronische Lebensängstlichkeit, vor allem vor der Zukunft.
2. Neigung, die Wirklichkeit umzudeuten, um sie erträglicher zu finden: dies bedeutet andererseits, die Wirklichkeit nicht so wahrzunehmen, wie sie ist, sondern wie sie gefällt: Gefahr der emotionellen Überrumpelung.
3. Chronische Abwehr- und Wehrbereitschaft, verbunden mit hoher persönlicher Empfindlichkeit und Verletzlichkeit.

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