Ich wuerde gern moegen

Konditionierung: "Ich wuerde gern moegen"

Hier liegt der Verdacht auf Komplikationen in der Einnistungsphase des Eies nahe. Der Grund dafür könnte in einer partiellen Insuffizienz der uteralen Schleimhaut hinsichtlich ihrer nutritiven und funktionellen Situation gewesen sein und somit u.U. auf einen Widerstand der Mutter gegen eine Empfängnis schließen lassen. Ebenso ist möglich, dass die Einnistungseigenschaften dieses einen, eben reif gewordenen Eies unzureichend waren, was auf eine instabile Phase der Mutter in der Selbsteinschätzung und im Selbstverständnis hinweisen könnte. In beiden Fällen wäre der Bezugspunkt der Konditionierung die Mutter im Verhältnis zu sich selbst und als Folge, im Verhältnis zu einer Frucht, in der sie die Fortsetzung oder Spiegelung ihrer selbst zu erfahren meint. Anders ausgedrückt: die Mutter schien kein Kind haben zu wollen, weil sie entweder in einem unmittelbaren Konflikt mit sich selbst stand, - Angst, Minderwertgefühl, - oder weil sie in einem mittelbaren Konflikt mit sich selbst, ausgelöst durch z.B. ihren Mann, unter den damaligen Umständen nicht empfangen wollte.

Als konditionelle Folge ergibt sich für das empfangene Kind daraus: Verstärkte Bezogenheit auf sich selbst, restriktives Umgehen mit den eigenen Energien, begrenztes Sozialverhalten, ausgedrückt z.B. durch eingeschränkte Öffnung anderen gegenüber. Hohe Aufmerksamkeit allem gegenüber, was außerhalb der eigenen Person geschieht, und der Wunsch, sich selbst in den verschiedenen Facetten der eigenen Persönlichkeit unmittelbar auszudrücken und darzustellen.

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