
Konditionierungen – die Fesseln unseres Unterbewusstseins
Die Konditionierung in der Clustermedizin hat nichts mit der klassischen Konditionierung der Lernpsychologie zu tun. Die Clustermedizin lehnt sich eher an die Erkenntnisse der Neurowissenschaft an. Danach ist das menschliche Gehirn ein Netzwerk von Milliarden von Nervenzellen, die auf jede Art von Eindrücken, Bildern und Informationen mit Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen reagiert. Dabei finden prägungsähnliche Lernprozesse statt.
Jede Erinnerung wird als eine ganz bestimmte Kombination vieler Nervenzellen abgespeichert. Diese bestimmte Verknüpfung der Nervenzellen bildet ein Muster im Gehirn.
Gesichter, Gegenstände, Farben, Gefühle – für alles gibt es ein spezielles Muster von Nervenzellen. Diese Muster sind unsere Erinnerungen. Sie werden intern im Gehirn durch SELBSTORGANISATION gesteuert.
Der Neurologe Antonio R. Damasio (Universität von Iowa), beschreibt Empfindungen als Wahrnehmungen der Körperlandschaft, und den Körper als das Bezugssystem aller neuronalen Prozesse. Er hat den Begriff der somatischen Marker begründet. Somatische Marker entstehen wenn die Wahrnehmungen über die Sinne (Licht, Geruch, Geräusch, Geschmack etc.) mit Körperwahrnehmungen (z.B. Herzschlag, Körpertemperatur, Stoffwechsel der Organe etc.) verknüpft werden.
Die Fähigkeit, somatische Marker zu bilden, ist dem Menschen teils angeboren, teils entwickelt sie sich aus den Altagserfahrungen.
Komplexe, über eine gewisse Zeit anhaltende, Erlebnisse und Wahrnehmungen des Körpers, von der Zeit im Mutterleib beginnend, können Konditionierungen im Sinne der Clustermedizin bilden. Diese wirken über die neuronalen Verknüpfungen ein Leben lang auf das Verhalten des betroffenen Menschen. Dies kann sich wie ein „roter Faden“ über die gesamte Länge des Lebens bemerkbar machen und immer wieder ähnliche, oft belastende, Erfahrungen herbeiführen. Das Korrigieren dieser Konditionierungen gestaltet sich um so schwieriger, je früher im Leben eines Menschen diese sich gebildet haben.
Prof. U.J. Heinz hat einige häufig vorkommenden Konditionierungen analysiert und beschrieben. Siehe dazu die unten stehende Liste. Die bewusste Auseinandersetzung und Korrektur der jeweiligen Konditionierungen kann mit entsprechenden Musik- und Bildclustern unterstützt werden.
Erleben formt das Gehirn! Seine Entwicklung ist abhängig von der Erfahrung.
Konditionierungen der Clustermedizin
- Eingeschraenkte Lebensstrategie
- Das ist meine Angst
- Hypersensibilität
- Ich bin verletzt und verwundet
- Ich bin stark
- Ich fuehle mich allein gelassen
- Ich fuehle mich verwirrt und ziellos
- Ich habe Angst und Depressionen
- Ich kann mich nicht verwirklichen
- Ich lebe nicht gern
- Ich liebe mich
- Ich mag dich/mich nicht
- Ich moechte so gern frei und angstlos leben!
- Ich moechte wissen, was ich will!
- Ich muss ich selbst sein!
- Ich traue mich nicht!
- Ich werde eine Frau / ein Mann!
- Ich will nicht sterben!
- Mein Partner, der mich liebt und begehrt!
- Meine Rolle…
- Ich will das alles nicht mehr
- Ich will nicht sterben!
- Ego-Aggression
- So bin ich!
- Ich bin ein Mann/eine Frau!
- Embyonal-postpartale Lebensbedrohung
- Abwehrschwaeche
- Gehoere ich mir selbst
- Ich bin bedrueckt und gefangen!
- Ich bin bedrueckt
- Ich bin eingeengt
- Ich bin nicht sicher
- Ich bin nichts wert
- Ich bin schoen
- Ich bin sehr muede
- Ich fuehle bedroht
- Ich fuehle mich ausgeliefert
- Ich fuehle mich beengt
- Ich fuerchte das Ersticken
- Ich fuerchte die Gewalt
- Ich habe Angst
- Ich habe staendig Angst
- Ich kann nichts mehr aufnehmen und/ oder lernen
- Ich kann nicht mehr
- Ich lasse alles mit mir machen
- Ich möchte geschehen lassen
- Ich möchte überleben
- Ich schreie vor Angst
- Ich muss mich verstecken
- Ich weiß nicht wohin
- Ich will das nicht mehr
- Ich wuerde gern moegen
- Lebensangst
- Praenatales und praebubertäres Szenario
- So möchte ich sein
- Was bin ich?





