So moechte ich sein

Konditionierung: "So moechte ich sein"

Die Motivation könnte aussehen: "Ich will lernen und brauche Neues!", "Alles ist interessant, von allem möchte ich etwas wissen und bei allem dabei sein!", "Ich sehe gern, wie ich wirke!", "Ich will offen sein und vermittelnd alles in mich hereinnehmen und wieder hinauslassen!" und "Ich will alles sehen und prüfen!".
Die Konditionierung, und damit ein großer Teil der bisher erlebten Wirklichkeit, motiviert allerdings etwas anderes: "Du brauchst nichts Neues, du brauchst nichts zu lernen; tu, was man dir sagt. Nichts ist für dich interessant, außer dem, was man dir sagt. Du brauchst auf deine Wirkung nicht zu achten, wir sagen dir, wie du wirkst. Sei bescheiden und mit dem zufrieden, was man dir bietet. Du kannst uns blind vertrauen!" - Wem?

Die Aufzählung der konditionellen Momente zeigt deutlich den sozialen Charakter der Prägung in der Phase der Wortsprachenbildung und der aktiven, gesellschaftsbezogenen Erziehung, also zwischen dem dritten und dem zwölften Lebensjahr; dabei kommen in erster Linie die Eltern oder deren Ersatz als Präger in Frage.

Therapeutische Empfehlung: Die Prägung ist nicht existentiell, sondern habituell und kann daher mit konsequenter Übung ihrer Gegenteile oder ihrer Umgehung schnell und nachhaltig verlassen werden.

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